Hartmut-W. Frech, Ulrike Strate

Der Beitrag von Achtsamkeitsübungen zum „erfolgreichen Altern“ (50+)

Es ist in der Alternsforschung allgemein anerkannt, dass geistige, soziale und körperliche Aktivität einen entscheidenden Beitrag zum „erfolgreichen Altern“ im Sinne der Hebung des Wohlbefindens und der Zufriedenheit leistet.

Wir fragen: welchen Stellenwert haben in diesem Zusammenhang Achtsamkeitsübungen?

Unsere Annahmen:
  • Achtsamkeitsübungen haben einen positiven Einfluss auf hirnphysiologische Vorgänge im Sinne einer Verlangsamung von Abbauprozessen im Altern. Dies legen auch einige der von Nils berichteten Ergebnisse nahe.
  • Achtsamkeitsübungen wirken sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. (s.a. die von Nils zitierten Ergebnisse)
  • Achtsamkeitsübungen lockern die im Laufe des Arbeitslebens erworbenen Verhaltensmuster z.B. des „Höher-schneller-Weiter“ und erleichtern Neuorientierung.
  • Achtsamkeitsübungen können dabei helfen, im Angesicht der Begrenzung der Lebenszeit die „Kostbarkeit des Lebens“ in ihrer Tiefe, Vielfalt und Weite zu erfahren.
  • Achtsamkeitsübungen unterstützen die Neustrukturierung von Paarbeziehungen im Alternsprozess. (s. Nils)

Unsere Fragen:
  • Welche Rolle spielen Achtsamkeitsübungen in unserem eigenen Alternsprozess?
  • Welche Erfahrungen liegen bei der SeminarteilnehmerInnen vor, z.B. mit Chi Gong, Meditation oder was anderes?
  • Wie und unter welchen Umständen führt man ältere Menschen, die mit Achtsamkeit bisher noch nichts zu tun hatten, an diesen Bewusstseinsbereich heran?
  • Welche Rolle spielen weitverbreitete Vorbehalte gegen Spiritualität?